#transparenz
#equalpayJETZT

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#equalpayJETZT

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#equalpayJETZT


Stell dir vor, du machst genau den gleichen Job wie dein männlicher Kollege, bekommst dafür aber weniger bezahlt?

 

Ist das gerecht?

 

Leider ist es immer noch so, dass Frauen und Männer ungleich entlohnt werden. Aktuell liegt die Einkommensdifferenz in Österreich, der viel zitierte Pay Gap, im Durchschnitt bei 12,7 %. Umgerechnet sind das abgerundet 46 Arbeitstage, die Frauen kostenlos arbeiten, oder anderes ausgedrückt: circa jedes 8. Jahr. 

 

Diese Differenz ist keine Schätzung, sie beruht auf dem Einkommensbericht der Statistik Austria, also durchaus valide.

Der aktuelle Pay Gap wird durch den Equal Pay Day visualisiert, er steht am Ende der unbezahlten Arbeitsperiode von 1. Jänner ausgehend.
Im Sinne der #transparenz legen wir die Formel offen, mittels der wir den Aktionstag berechnen. Die Rechnung ist einfach und kann auf jedem Bierdeckel nachgerechnet werden
😉

 

Berechnen wir gemeinsam den Equal Pay Day 2022, der Pay Gap, der zur Berechnung herangezogen wurde betrug 12,7 %.

 

Quelle: Bruttojahreseinkommen von Frauen und Männern 2020, Statistik Austria

 

Danke für die Zurufe

Regelmäßig geht ein Raunen durch die Medien, wenn auf die Einkommensschere aufmerksam gemacht wird. Oft werden Frauen gut gemeinte Ratschläge mit auf den Weg gegeben. „Stellt euch auf die Füße„, „lasst euch das nicht gefallen“ oder „ihr müsst besser verhandeln„.

Warum werden diese Appelle nicht an die Arbeitgeber gerichtet? „Zahlt gerecht„, „verankert Equal Pay in eurer Unternehmenskultur“ oder an die Regierung „schafft Transparenz“ oder „setzt Sanktionen„? Bei anderen Missständen in Beschäftigungsverhältnissen würde niemand auf die Idee kommen, den Arbeitnehmer*innen zu suggerieren, sie wären selbst schuld. Nein! Hier werden zurecht die Unternehmen – vom Drogeriemarkt über den Paketdienst bis zum Onlinehändler – medial an den Pranger gestellt und so zum Handeln bewegt. So sollte es auch bei jenen Firmen getan werden, die 2022 Frauen immer noch schlechter bezahlen als Männer! Denn Equal Pay ist ein Recht, kein Wohlwollen!

Wir sehen es als unsere Aufgabe, das Thema durch die Medien zu treiben, bis die Einkommensschere geschlossen ist. Der EQUAL PAY DAY wird dafür von BPW Austria bereits seit 2009 berechnet und koordiniert. BPW Austria ist Teil eines internationalen Dachverbands der Business & Professional Women, in dem sich weltweit Frauen in fast 100 Staaten, über 5 Kontinente hinweg für Gleichstellungsthemen engagieren. Der EQUAL PAY DAY findet global – von Australien über Brasilien und Canada, über Korea, Taiwan und in vielen EU-Staaten statt, in jedem Land zu einem anderen Termin. 

UNSERE MISSION

AUFZEIGEN

Business and Professional Women haben den Aktionstag Equal Pay Day nach Europa gebracht. Wir berechnen seit 2009 den Equal Pay Day für Österreich. Es braucht Transparenz, um den Pay Gap in seiner Ungerechtigkeit aufzuzeigen.
Dieses Jahr ist es der
15. Februar 2022.

AUFKLÄREN

Der Gender Pay Gap ist nicht gerecht und nicht zu argumentieren. Es bedarf Bewusstseinsbildung für diese Einkommensdifferenz bei Frauen
und Männern aller Altersgruppen in unterschiedlichen Tätigkeiten,
Branchen und Regionen.

EINFORDERN

Wir fordern gemeinsam und entschlossen: Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit!
Es liegt in der Hand der Regierung, dies gesetzlich zu verankern und in den Händen verantwortungsvoller, zeitgemäßer Unternehmen, diese Gerechtigkeit JETZT herzustellen.

Über den Tellerrand gedacht…

Der Pay Gap ist nicht nur ein Frauenthema, der Gehaltsunterschied zeigt sich am Kontostand der Frau, stellt gesamt eine
Lücke im Haushaltseinkommen dar. Die fehlenden 15 % sind vielleicht Grund dafür, dass Kredite langsamer zurückbezahlt werden,
der Tenniskurs nicht finanziert werden kann oder die Familie den gemeinsamen Urlaub streichen muss.

Die Rote Tasche

Die „Rote Tasche“ steht für die Roten Zahlen in den (Geld)Taschen von Frauen. „The red Purse“ seit den 1960er Jahren ist sichtbares Symbol für die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern. Rote Taschen begleiten engagierte Frauen oft das ganze Jahr über, als stetige Erinnerung, aufmerksam gegenüber vielfältigen diskriminierenden Faktoren zu sein.

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Eine Initiative von

BPW Austria

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